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Aachener Sauerbratensuppe mit Printen

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Zutaten

Portionen anpassen:
500 Gramm Rinderoberschale
1 Liter Wasser
1/2 Liter Kräuteressig
2 Esslöffel Salz
2 Esslöffel Zucker
1 Zwiebel groß
2 Möhren
1 Teelöffel Nelken
1 Teelöffel Wacholderbeeren
1 Teelöffel Senfkörner
1 Teelöffel Rosmarin
1 Teelöffel Majoran
4 Lorbeerblätter
4 Esslöffel Speiseöl
4 Esslöffel Tomatenmark
1/4 Liter Rotwein trocken
250 Milliliter Rübenkraut
6 Printen Kräuterprinten
Salz nach Geschmack
Pfeffer nach Geschmack
4 Esslöffel Zucker
3 Esslöffel Honig
gekörnte Brühe nach Geschmack zubereiten und hinzugießen

Aachener Sauerbratensuppe mit Printen

Eine Variation des klassischen Aachener Sauerbratens

Küche:
  • 180 Minuten plus Einlegezeit
  • 4 Portionen
  • Mittel

Zutaten

Anleitung

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Heiß geliebt ist er, der Sauerbraten und wird seit vielen Generationen immer wieder gerne gekocht und gegessen. Die typische Aachener Variante wird mit Kräuterprinten und Rübenkraut gekocht. Als rheinische Variante wird der Sauerbraten mit Rosinen und Apfelkraut verfeinert.

„Wieso nicht auch mal aus diesem köstlichen Braten eine Suppe zaubern, da man am liebsten literweise die Sauce essen würde?“, dachte sich Ralf Dentzer aus Aachen und vollendete gemeinsam mit dem Koch Frank Odenkirchen das Rezept zur Aachener Sauerbratensuppe. Nicht nur wir haben uns von diesem köstlichen Rezept überzeugen lassen, auch die Jury der „Suppenolympiade“ im Suppenmuseum Neudorf (Erzgebirge). Dort errangen die beiden Suppenkreateure den 4. Platz.

Schritte

1
Fertig
2-4 Tage

Einlegen des Fleisches

Zum Einlegen des Fleisches wird ein Sud auf Essigbasis zubereitet. Schneiden Sie dazu die geschälten Möhren in Stücke, die Zwiebel in Ringe. Füllen Sie das Gemüse, die Flüssigkeiten und die Gewürze in einen großen Topf oder eine Schüssel und legen Sie das Fleisch am Stück hinein. Wichtig ist, dass dieses komplett im Sud liegt. Die typische Säure des Sauerbratens bekommt das Rindfleisch nach zwei bis vier Tagen Einlegezeit.

2
Fertig

Anbraten des Fleisches

Nach zwei bis vier Tagen können Sie das Fleisch aus dem Sud herausnehmen und mit einem Papier- oder Stofftuch trocken tupfen. Nehmen Sie einen großen Topf – sehr gerne einen klassischen Bräter und erhitzen das Öl. Legen Sie das Fleisch bei starker Hitze in das heiße Öl, braten Sie das ganze Stück von allen Seiten scharf an. Es sollte eine schöne dunkle, knusprig braune Farbe habe. Nach Geschmack wird das Fleisch von allen Seiten mit Pfeffer und Salz gewürzt.
Bei weiterhin starker Hitze wird das Tomatenmark hinzugeben. Verrühren Sie dieses mit dem Bratfett und gießen Sie nach kurzer Zeit den Rotwein zum Ablöschen hinzu. Die Hitze können Sie nun etwas reduzieren.

3
Fertig

Die Zubereitung der "Sauce"

Schütten Sie den Essigsud durch ein Sieb um die reine Flüssigkeit ohne Gewürze und Gemüse zu haben. Gießen Sie diesen nun zum Fleisch und Rotwein und lassen alle Zutaten leicht köcheln.
Die Kräuterprinten werden in Stücke gebrochen und mit dem Rübenkraut hinzugegeben.
Lassen Sie das Fleisch in der „Sauce“ nun bei kleiner Hitze mindestens zwei Stunden köcheln. Wir empfehlen, das Fleisch ab und an zu wenden und die „Sauce“, die immer mehr zu einer geschmeidigen Konsistenz und somit Suppe wird, zu verrühren.

4
Fertig

Das Vollenden der Suppe

Nach ca zwei Stunden können Sie das Fleisch – am besten, wenn es zart gekocht ist – aus der Flüssigkeit nehmen, in Stückchen schneiden und wieder hinzugeben. Um eine sehr cremig, sämige Suppe zu bekommen, kann diese passiert werden.
Sie können die Suppe nun nach Bedarf mit einem Gemisch aus Mehl und Wasser (ca. 2 Esslöffel Mehr auf 50 Milliliter Wasser) binden, nach Geschmack etwas Brühe oder Zucker bzw. Honig hinzugeben.

Als Beilage passen Baguette und ein trockener Rotwein wunderbar.

Katja Esser

Katja Esser

Hobby-Köchin Katja Esser ist in Würselen aufgewachsen und kocht als Mutter von drei Kindern fast täglich für ihre Familie. Die Liebe zur regionalen Küche hat die 45-Jährige bei ihrer Großmutter entdeckt. In der Küche ihrer Oma durfte sie schon als kleines Kind mitschnippeln und beim Kochen zuschauen. Sie selbst isst gerne Gerichte mit frischem Gemüse aus der Region, aber auch Deftiges wie eine gute Erbsensuppe oder Möhrengemüse mit Speck.

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