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Typisch Eifel: Döppekooche

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Zutaten

Portionen anpassen:
2 Kilogramm Kartoffeln
2 Eier
2 Zwiebeln
½ Brötchen Hartes Brötchen am Abend vorher in Milch einlegen
Speck oder Mettwürstchen
1 Teelöffel Kartoffelmehl
200 Milliliter Öl
Apfelkompott
Salz
Pfeffer
Muskat

Typisch Eifel: Döppekooche

Küche:
  • 110 Minuten
  • 4 Portionen
  • Einfach

Zutaten

Anleitung

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Der Döppekooche ist eine alte rheinische Spezialität und ein sogenannter Topfkuchen. „Döppe“ heißt Topf und „Kooche“ ist der Kuchen. Früher galt der Döppekooche auch als „Arme-Leute-Essen“ und wurde traditionell am St.-Martins-Fest aufgetischt, weil sich die einfachen Leute keine Martinsgans leisten konnten.

Nicole Hick aus Aachen stammt gebürtig aus einem kleinen Dorf im Kreis Mayen-Koblenz und kennt daher den Döppekooche. Der Topfkuchen ist aber auch typisch für die Eifeler Küche. Dort gibt es ihn in vielen Varianten – von herzhaft bis süß.

„Es ist ein sehr einfaches, aber auch sehr leckeres, herzhaftes Gericht“, sagt Hick. Bei ihr gibt es den Döppekooche auch heute noch immer zum Martinsfest.

Schritte

1
Fertig

Das harte Brötchen bereits am Abend vorher in Milch einlegen und einweichen.

2
Fertig

Den Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

3
Fertig

Kartoffeln schälen und mit einer groben Reibe in Stifte reiben.

4
Fertig

Die Kartoffelstifte auswringen, in eine Schüssel geben und das Kartoffelmehl untermischen.

5
Fertig

Zwiebeln und Speck oder Mettwürstchen klein schneiden.

6
Fertig

Brötchen in der Milch ausdrücken. Eier, Zwiebeln, Speck oder Mettwürstchen und das Brötchen unter die Kartoffelmasse geben.

7
Fertig

Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen.

8
Fertig

Öl in einem Bräter kurz erhitzen. Die Kartoffelmasse hinzugeben und das Ganze für etwa 90 Minuten in den Ofen schieben.

9
Fertig

Traditionell wird Döppekooche mit Apfelkompott serviert.

Anke Capellmann

Anke Capellmann

Anke Capellmann ist ausgebildete Redakteurin und arbeitet selbstständig als freie Journalistin, Autorin und Fotografin. Neben der Vorliebe zum journalistischen Arbeiten und Schreiben kocht und backt sie mit Freude. Diese Leidenschaft zeigt sie auch auf ihrem privaten Foodblog Grüngabel. Auch wenn Anke gerne neue Kreationen ausprobiert, geht nichts über die regionale Küche, die es schon bei ihrer Oma und Mutter gab. Bei traditionellen Gerichten wie Kartoffelsalat und Eintöpfen versucht sie sich gerne auch mal in vegetarischen und veganen Varianten.

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