0 0
Himmel und Äd

Auf Ihren Social Media-Profilen teilen:

Oder einfach kopieren und diese Adresse teilen

Zutaten

Portionen anpassen:
1 Kilo Kartoffeln (mehlig kochend)
1 Kilo Boskop-Äpfel
50 Gramm Butter
100 Gramm gewürfelte Schallotten
300 Milliliter Apfelsaft
1 Kranz Blutwurst
etwas Mehl
40 Gramm Butter zum Dünsten der Zwiebeln und Braten der Blutwurst
3, in Ringe geschnittene Zwiebeln
Muskat
Salz
Pfeffer

Himmel und Äd

Küche:
  • 60 Minuten
  • 4 Portionen
  • Mittel

Zutaten

Anleitung

Teilen

Dieses klassische Rezept für „Himmel und Äd“ hat uns Inge Mathey aus Simmerath zur Verfügung gestellt. Das Gericht wird deshalb Himmel und Äd genannt, weil es aus Äpfeln und Kartoffeln, die in unserer Region auch Erdäpfel genannt werden, besteht.

„Himmel“ steht für die Äpfel, die am Baum wachsen, „Äd“ für die Kartoffeln, die im Boden wachsen. Bei uns im Grenzland wird meist Blutwurst dazu gereicht.

Schritte

1
Fertig

Die Kartoffeln schälen und grob würfeln. In gesalzenem Wasser etwa 20 Minuten gar kochen. Das Wasser abgießen und die Kartoffeln mit Butter, Sahne und Muskat zu Püree stampfen. Mit Pfeffer und Salz abschmecken.

2
Fertig

Äpfel schälen, entkernen und in Würfel schneiden. Apfelsaft aufkochen. Äpfel dazugeben, Hitze reduzieren und ca. 15 Minuten einkochen lassen. Dann die Apfelstücke mit einem Kartoffelstampfer zu Kompott zerdrücken. Alternativ können die Äpfel auch einfach in Scheiben geschnitten und in Butter gebraten werden.

3
Fertig

Die Blutwurst in dicke Scheiben schneiden und im Mehl wälzen. Das ist wichtig, damit die Blutwurst in der Pfanne nicht zerfällt. Etwas Butter erhitzen und die Blutwurst darin von beiden Seiten anbraten. Die Zwiebelringe im restlichen Mehl wenden und in restlichem Fett knusprig braten.

4
Fertig

Die Speckwürfel ebenfalls ein etwas Butter knusprig braten. Anschließend Kartoffelpüree, Apfelkompott oder Apfelscheiben und Blutwurst auf dem Teller anrichten. Mit Zwiebelringe und Speckwürfel darüber geben.

Yvonne Charl

Yvonne Charl

Yvonne Charl kümmert sich im Medienhaus Aachen um digitale Angebote und begleitet das regionale Kochprojekt verantwortlich im Hintergrund. Mit Dreiländerschmeck.de möchte sie Menschen aus Deutschland, Belgien und den Niederlanden zusammen bringen, die gerne kochen, Rezepte austauschen und die regionale Küche kreativ weiterentwickeln. Privat kocht die Mutter von zwei Söhnen gerne klassische italienische und französische Küche mit frischen Kräutern und Gemüse aus dem eigenen Garten.

Vorheriges Rezept
Typisch Eifel: Döppekooche
Nächstes Rezept
Lütticher Salat
Vorherige
Typisch Eifel: Döppekooche
Nächste
Lütticher Salat