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Oma Seegers Reisfladen

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Zutaten

Portionen anpassen:
Für den Teig
500 Gramm Mehl
1 Würfel Frische Hefe
100 Gramm Zucker
250 Milliliter Milch
3 Esslöffel Butter
Für die Füllung
120 Gramm Milchreis
150 Gramm Zucker
1 Prise Salz
5 Eier
1000 Milliliter Milch

Oma Seegers Reisfladen

  • bis zu 10 Stunden
  • 8 Portionen
  • Schwer

Zutaten

  • Für den Teig

  • Für die Füllung

Anleitung

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Der Reisfladen ist eine der bekanntesten Süßspeisen im Raum Aachen. Ob mit Kirschen, Aprikosen oder auch einfach pur – Geburtstage und Feiern ohne Reisfladen gehen in Aachen eigentlich gar nicht.

Nun scheiden sich die Geister an den verschiedenen Sorten: Manche lieben den Aachener Reisfladen, andere ziehen den Belgischen vor. Der eine ist etwas weicher und sämiger, der andere deutlich fester.  Und auch in Sachen Rezept gibt es viele unterschiedliche Meinungen. Deshalb stellt Ines euch heute ein besonderes Rezept von Marianne Eule aus Eschweiler vor:

Sie selbst hat es von einer alten Dame aus Hastenrath übernommen: „Oma Seeger maß die Zutaten immer Pi mal Daumen ab, also mit der Hand. Vier Hände voll Zucker waren etwa 150 Gramm. Als ich den ersten Reisfladen gemacht habe, fragte mich Oma Seeger ‚Kind, was hast du da denn fabriziert‘ – er war mir einfach nicht ganz so optimal gelungen.“

Oma Seegers Tipp: „Ein guter Reisfladen – den macht man nicht in zwei Stunden. Das braucht Geduld und ist immer wieder auch eine Glückssache.“

Schritte

1
Fertig

Hefeteig

Den Hefewürfel etwas zerbröseln und mit Zucker verrühren. Die Milch leicht erhitzen - aber nicht zum Kochen bringen. 6 Esslöffel von der lauwarmen Milch mit der Hefe verrühren, das Mehl in eine große Schüssel sieben. Eine Mulde im Mehl bilden und dem Hefe-Milch-Mix hineingeben. Mehl und Flüssigkeit zu einem Vorteig rühren. Abgedeckt an einem warmen Ort etwa 30 Minuten gehen lassen. Dann die Butter zur restlichen Milch geben und noch einmal etwas erwärmen, gemeinsam mit Zucker und dem Vorteig zu einem Teig kneten. Etwa eine Stunde gehen lassen.

2
Fertig

Einen Topf mit Butter oder Öl auspinseln, dann die Milch mit etwas Zucker und dem Salz aufkochen. Den Reis und den restlichen Zucker unterheben und dann mit niedriger Hitze oder an einem warmen Ort etwa 40 Minuten quellen lassen und zwischendurch umrühren, bis die Flüssigkeit auf dem Reis fast ganz verschwunden ist. Nach dem Quellen zwei bis zweieinhalb Stunden nicht mehr durchrühren. Tipp: Früher hat man den Topf samt Reis (statt bei niedriger Hitze auf dem Herd) in Tücher eingepackt und dann ins warme Bett gelegt. 4-5 Stunden später war der Reis fertig gequollen.

3
Fertig

Die Eier trennen, das Eigelb auf den Reis geben und unterrühren.

4
Fertig

Das Eiklar mit einer Prise Salz (das Salz hilft dabei, dass das Eiweiß steif wird) und einem Päckchen Vanillezucker steif schlagen und unter den Reis heben (sehr locker).

5
Fertig

Dann den Hefeteig ganz dünn ausrollen. Zwei große Pizza- oder Springformen (28 cm) mit etwas Öl bepinseln. Teig in die Formen geben und einen Rand hochziehen. Den Teig mit einer Gabel einstechen und nochmals circa 10 bis 15 Minuten gehen lassen. Tipp: Wer den Boden im Reisfladen dünn mag, stellt die Kuchenform samt Teig für 1 Stunde ins Gefrierfach. So lässt sich das weitere Aufgehen des Teigs auch während des Backens verhindern. 

6
Fertig

Den Rand des Teigs mit Eiweiß bestreichen. Den Reisschaum auf den Teig geben und bei 200 bis 225 Grad Celsius auf der untersten Schiene backen, bis der Teig die richtige braune Farbe hat. Der Reisfladen geht etwas auf und fällt - wenn er fertig gebacken ist - wieder zusammen.  Dabei entstehen die für den Reisfladen typischen Wellen.

Ines Kubat

Ines Kubat

Ines Kubat arbeitet als Videoredakteurin im Medienhaus und steht für Dreiländerschmeck hinter der Kamera. Daheim kann sie sich stundenlang mit Kochen beschäftigen. Derzeit ist sie auf der Suche nach dem optimalen Rezept für selbstgemachte Pasta. Traditionelle deutsche Küche liebt sie aber genauso. Weil auch nach 10 Jahren in Aachen noch immer nicht komplett eingebürgert ist, gibt es viele heimische Gerichte zu testen und zu probieren. Und was könnte dafür besser sein als "Dreiländerschmeck"?

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