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Rheinische Mutzen

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Zutaten

Portionen anpassen:
250 Gramm Mehl
3 Eier
60 Gramm Zucker
20 Gramm Butter
10 Milliliter Milch
1 Esslöffel Rum
ein paar Tropfen Rosenwasser
Puderzucker zum Bestäuben
Fett zum Frittieren

Rheinische Mutzen

Küche:
  • 60 Minuten
  • 4 Portionen
  • Mittel

Zutaten

Anleitung

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Mutzen sind eine süße Versuchung aus dem Rheinland. Traditionell wird das rheinische Fettgebäck zu Karneval gegessen. Der Teig für die Mutzen wird flach ausgerollt, rautenförmig ausgestochen und dann in heißem Fett gebacken.

Die rheinischen Mutzen darf man nicht mit den beliebten Mutzenmandeln verwechseln. Es handelt sich um zwei verschiedene Gebäcksorten. Die karnevalistische Süßspeise unterscheidet sich nämlich sowohl in der Zubereitung als auch in der Form.

In Sütterlin geschrieben hat Charlotte Körner aus Linnich noch das Rezept ihrer Großmutter gefunden.

Schritte

1
Fertig

Die Eier mit dem Zucker schaumig schlagen.

2
Fertig

Butter in Milch auflösen - entweder in einem Topf oder in der Mikrowelle erhitzen.

3
Fertig

Alles mit Rosenwasser, Rum und Mehl in eine Schüssel geben und ordentlich vermischen. Den Teig auf einer Arbeitsplatte zu einem glatten Teig verkneten.

4
Fertig

Anschließend den Teig ganz dünn ausrollen und mit einem Teigrädchen - alternativ mit einem Messer - in Rauten schneiden.

5
Fertig

Fett in einem Topf erhitzen, bis es flüssig ist. Sobald es an einem eingetauchten Holzlöffel Bläschen wirft, ist es heiß genug.

6
Fertig

Die fertigen Teigrauten in das heiße Fett gleiten lassen und ab und zu wenden. Nicht zu lange drin lassen, sonst werden sie zu trocken. Das Gebäck mit einer Schaumkelle herausnehmen und in einem Sieb oder auf einem Tuch abtropfen lassen.

7
Fertig

Zum Schluss die Mutzen von beiden Seiten mit Puderzucker bestreuen - am besten aber erst, wenn das Gebäck nicht mehr so heiß ist.

Anke Capellmann

Anke Capellmann ist ausgebildete Redakteurin und arbeitet selbstständig als freie Journalistin, Autorin und Fotografin. Unser Projekt Dreiländerschmeck hat sie vom Start weg und bis September 2021 begleitet. Neben der Vorliebe zum journalistischen Arbeiten und Schreiben kocht und backt sie mit Freude. Diese Leidenschaft zeigt sie auch auf ihrem privaten Foodblog Grüngabel. Auch wenn Anke gerne neue Kreationen ausprobiert, geht nichts über die regionale Küche, die es schon bei ihrer Oma und Mutter gab. Bei traditionellen Gerichten wie Kartoffelsalat und Eintöpfen versucht sie sich gerne auch mal in vegetarischen und veganen Varianten.

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