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Armer Ritter

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Zutaten

Portionen anpassen:
8 Scheiben Weißbrot
250 Milliliter Milch
1 Ei
1 Prise Vanillezucker
1 Esslöffel Zucker
1 Teelöffel Zimt
1 Esslöffel Butter

Armer Ritter

Küche:
  • 25 Minuten
  • 4 Portionen
  • Einfach

Zutaten

Anleitung

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Ein sehr altes Rezept, das schon bei den Brüdern Grimm Erwähnung fand, ist der „Arme Ritter“. Das schnelle und einfache Gericht wird auch im Dreiländereck seit mehreren hundert Jahren aus Zutaten, die meist im Haus sind, zubereitet. In verschiedenen Varianten ist es beinahe in aller Welt bekannt.

In unserer Region wird der „Arme Ritter“ meist mit Zucker oder einem Zimt-Zucker-Gemisch bestreut. In der Nachkriegszeit, als oft nur wenige Zutaten zum Kochen verfügbar waren, kam der „Arme Ritter“ sehr regelmäßig auf den Tisch. Er schmeckt als Frühstück, als warme Mittagsspeise oder nachmittags anstelle von Kuchen. Für die Zubereitung kann normales oder süßes Weißbrot genommen werden. Aber auch etwas altbackene Brötchen werden als „Arme Ritter“ wieder schmackhaft.

Auch unsere Leserin Gerdamarie Bücken-Klisch aus Aachen kennt das Gericht aus ihrer Kindheit. Bei ihr zu Hause hieß es „Verwendschnittchen“, wobei „verwend“ entweder von verwenden oder verwöhnen abgeleitet war.

Schritte

1
Fertig

Von den Weißbrot-Scheiben die Kruste mit einem Messer abschneiden. Milch, Vanillezucker und Ei in einen tiefen Teller geben und cremig schlagen. Die Brotscheiben in die Flüssigkeit legen, bis sie sich gut vollgesogen haben.

2
Fertig

Zimt und Zucker mischen und zunächst zur Seite stellen.

3
Fertig

In einer heißen Pfanne einen Esslöffel Butter zerlassen und die eingeweichten Brotscheiben darin von beiden Seiten je zwei bis drei Minuten goldgelb braten.

4
Fertig

Die fertig gebratenen Scheiben auf Tellern anrichten,mit dem Zimt-Zucker-Gemisch bestreuen und servieren. Der Arme Ritter schmeckt übrigens warm und kalt.

Katja Esser

Katja Esser

Hobby-Köchin Katja Esser ist in Würselen aufgewachsen und kocht als Mutter von drei Kindern fast täglich für ihre Familie. Die Liebe zur regionalen Küche hat die 45-Jährige bei ihrer Großmutter entdeckt. In der Küche ihrer Oma durfte sie schon als kleines Kind mitschnippeln und beim Kochen zuschauen. Sie selbst isst gerne Gerichte mit frischem Gemüse aus der Region, aber auch Deftiges wie eine gute Erbsensuppe oder Möhrengemüse mit Speck.

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